FOTOGALERIE - 8. Barther Metal Open Air - August 2006
Trotz des Einwandes des Veranstalters hier meine Meinung zu dem "EVENT":
Dieses Wochenende stand nur eins fest: NIE WIEDER und KOTZEN IST KEIN TEXT
Also ich war ja auf einiges vorbereitet, aber das war wirklich die Krönung. Freitag bei der Anreise erst mal der Schock - wir stehen gegenüber der Bühne auf einem Wall eng gedrängt genau vor dem Bierwagen und dem Essensstand (die Alternative wäre gewesen, ganz in die Ecke - da hätten unsere Männer nichts verkauft). Also trotz Protest haben wir aufgebaut. Unser Lager sah dann im Endeffekt doch ganz nett aus. Nachdem das Vordach stand, ging kurz nach dem Abendbrot ein gewaltiges Gewitter los und der Regen ließ auch nicht mehr nach. Gut dass wir wenigstens trocken saßen. Die Lautstärke war gerade noch zu ertragen. (im Vergleich mit Sa.), die Musik war dafür einfach nur grauenvoll. Die Redewendung "Kotzen ist kein Text" fiel Saeta und Anke ein - das Röcheln und die Geräusche, die sonst so ins Mikrofon gebrüllt wurden, konnte man einfach nicht anders bezeichnen. Und der erste Eindruck, als wir in Richtung Bühne gucken - Headbanging mit Festhalten an den Gittern vor der Bühne - einfach nur zum Brüllen. Sorry, liebe Metal-Fans, aber ihr seid einfach nur irre!!!
Der Kampf gegen die Pisser ließ uns zu etlichen Metern Seil greifen, um zumindest das Pissen an die Zelte zu verhindern. Ronny hatte es besonders schwer, weil sein Zelt direkt am Bierstand stand. Die letzten Hardcore-Trinker ließen uns vor 5.00 Uhr nicht wirklich schlafen.
Der Sonnabend begann mit einem entspannten Frühstück mit Sonnenschein. Zum Glück für mich boten die netten Herrschaften vom Verpflegungsstand gegenüber auch Kaffee an, denn an Wasser war auf dem gesamten Gelände nicht ranzukommen. Kein einziger Hahn an dem man hätte mehr als ein Kaffeetässchen Wasser holen können, und auch das erst, also Heiko die VIP-Toiletten - eine Zumutung an Toilette übrigens - aufgeschlossen hatte. Alle anderen DIXI-Klos waren am Sonnabend früh schon so versüfft, dass man es vergessen konnte. Mal ganz abgesehen davon, dass sie so schief aufgestellt waren, dass man das Gefühl hatte die Sch... schwappt einem an den Hintern. Das gleiche Dilemma mit Holz - die Eltern von Heiko waren dann aber so nett und haben mir eine Kiste schönes trockenes Holz vorbeigebracht. So konnten wir wenigstens unser Mittag zubereiten. Und Wasser hat uns Peter vom Versorgungsstand aus der Stadt mitgebracht
Dann erfuhren wir, dass für die Auftritte heute eine 5000 Watt Anlage angefahren wird! Und es ging um 14.00 Uhr los. Und es endete gegen 3.00 Uhr - also 13 Stunden Metal - mehr als jeder Mensch in seinem ganzen Leben ertragen kann. Das Beste war, wir haben in der ganzen Zeit 1 (in Worten: ein) Lied gekannt!!!!
Neben den Schäden an unserem Gehör und dem Schlafentzug kam dann noch der Schaden, den so ein Irrer morgens gegen 5 verursacht hat: er trat unsere (zum Glück schon nicht mehr brennenden oder heißen) Feuerschalen um - eine ist total verbogen und knallte gegen den Grill, die andere ergoß ihren Inhalt, schwarzes Öl, über mein Zelt - neben der Riesensauerei auch irreparabel. Da muß eine neue Plane her.
Was soll man also sagen - nie wieder Barth! Da es wohl auch noch andere Ausschreitungen gegeben hat, war das vielleicht auch die letzte Veranstaltung dieser Art in Barth.

 

Ein paar Kämpfe  
   
Die Metal Fans  
Rollo und Erdi Das Küchlein
  Erdi beim Arbeiten
  Nach dem Kämpfen waren die Sachen durchgeschwitzt
Anne und Clemens besuchen uns mit Freunden Der Schaden an meinem Zelt