| Im Anschluss an unseren Urlaub im Erzgebirge sind Anne, Clemens mit Jenci und ich am Freitag nach Sachsenburg gereist. Rollo und Pawel waren auch schon da. Da wir eine der ersten waren, haben wir eins der Häuschen bekommen, so dass wir unser Zelt auf dem schrägen Hang nicht aufbauen mußten. So haben wir unsere Betten in dem Großen Grubenhaus, was man unten auf dem 2. Bild sieht, aufgebaut und unsere Sachen restlichen Sachen verstaut. Vielen Dank für die Gastfreundschaft. Leider ist sehr trübes Wetter und wir ziehen uns warm an. |
| Es gibt keinen Plan, wann was stattfinden soll. Wir machen Abendbrot in der großen Halle im Scheunengebäude. Dort wurde schon viel geschafft. Es ist allerdings darin sehr kalt, so dass wir nach dem Abendbrot schnell wieder nach draußen gehen. Wir wärmen uns an Alkohol und Feuer und gehen früh ins Bett. |
| Am Sonnabend stehen wir gegen halb 8 auf, damit wir beim Bäcker noch Brötchen bekommen. Das klappt auch ganz gut. Wir bringen noch einen Kanister Wasser mit, da das Mangelware ist. Irgendwo soll ein Wasserhahn sein, der dann am Sonnabend angestellt wurde. Es gibt ein Plumpsklo aus Holz auf dem Gelände. Der Rundgang am Sonnabend war sehr interessant. Anniko macht den Erklärbär und führt uns durch den Wald, der früher mal eine Stadt war. Man kann sich gut vorstellen, wie es da mal ausgesehen hat. Schade, dass sich keiner vom Denkmalsschutz für das Gelände interessiert. Da wäre sicher auch touristisch noch manches rauszuholen. |
| Der Thing sollte am Nachmittag stattfinden. Es sollte noch ein bisschen trainiert werden. Da aber keiner Anstalten machte, hatte dann doch schon einige zur Flasche gegriffen, so dass sich der Kreis der Kämpfer schon verringert hatte. Dann wurde das 1. Mal zum Thing gerufen, denn um eine Stunde verschoben. Inzwischen war der Alkoholspiegel bei einigen schon sehr gestiegen. Als es dann endlich los ging, war es schon dunkel. Nach der ersten Ansprache brach plötzlich ein Haufen grölender "???" auf dem Gelände ein und zerstörte den Thingfrieden. Dann ging es noch mal von vorne los. Keiner stellte sich vor. Wir "Außenstehende" hatten auch keine Ahnung, warum dann über mehrere Stunden über was auch immer diskutiert wurde. |
| Ein Thing war für mich bisher eine sehr straff vom Goden moderierte (um es mal modern auszudrücken) Diskussion über rechtliche oder organisatorische Dinge, die Sippe oder in diesem Fall eine Schlacht betreffende Dinge. Leider war es hier nur langweilig, unorganisiert und blamabel für den Verein, was da abgelaufen ist. Wir haben uns deshalb auch schnell in unser Zelt zurückgezogen. Man kann dem Verein nur wünschen, dass man schnell jemand findet, der mit harter Hand Ordnung schafft und Querschläger aussondert. Jeder Dikatur ist besser als so ein Gezicke. Der Mensch ist nun mal so angelegt, dass er klare Ansagen braucht. |
| Wir mußten am Sonntag relativ früh los, da wir die 600 km noch hinter uns bringen mußten. |

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| Sehr schräges Gelände |
vorn: Grundriss vom Bergmeisterhaus
hinten: unser Wohnhaus, ein Grubenhaus |
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| Clemens muß Jenci teilweise über die Bäume tragen |
Der Jarl |
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| Annemaus stiefelt durch den Wald |
Jenci |
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| Wir sehen aus wie die 7 Zwerge |
Ein bisschen kämpfen |
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| Die Zuschauer (mein Bruder mit Fam. dazwischen) |
und hier mal am wärmenden Feuer |
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Clemens und Anne auf unsere "Terrasse"
Hatte ich schon erwähnt, dass ich die GANZ toll fand? |
Das ist das "Fenster" aus Leder |
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| Clemens und Anne vor "unserem" Haus |
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| großer Tisch |
Feuerstelle |
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| Schlafboden (mit Fenster) |
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| eingebautes Regal |
Scheune mit Küche, Büro und Wärmestube |
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